Wenn Stars per­sön­lich wer­den – „Muriel Baumeister und Andy Brehme“

Stars & Hits
Die Promi-Show mit Thorsten Otto

 

„Ist das nicht wunderbar, diese Stimmung und Euphorie, die in Deutschland seit dem Sommermärchen 2006 bei Fußballgroßereignissen aufkeimt?“, sinniert BAYERN 3 Stars & Hits-Moderator Thorsten Otto im Vorfeld der Fußball-WM 2010 in Südafrika. Natürlich wurden seine Gedanken in der zuständigen Redaktion sehr schnell wahrgenommen und dementsprechend alle Hebel in Gang gesetzt. Es galt, für die Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft vor allem eloquente Gäste einzuladen. Mit Waldemar Hartmann, Johannes B. Kerner und Andy Brehme ist das schließlich auch gelungen. Doch nicht nur König Fußball hat es dem sportbegeisterten BAYERN 3 Stars & Hits-Moderator, der zuletzt beim Iron-Man in
Roth in Mittelfranken in der BAYERN 3-Staffel einen fulminanten Marathon hingelegt hat, angetan. Bis heute schwärmt er von der charmanten und erfolgreichen Schauspielerin Muriel Baumeister. Außerdem pflichtet Thorsten Otto Fotograf Jim Rakete bei, indem er sagt, „Man, die hat wirklich tolle Augen!“

„Ein Haus in der Toskana“ wurde 1991 ausgestrahlt und war ein voller Erfolg. Als süße Bea mit dabei: Muriel Baumeister. Seitdem spielte sie in mehr als 60 Film- und Fernsehproduktionen mit. Als Muriel mit 16 Jahren das Rollenangebot für die TV-Serie „Ein Haus in der Toskana“ bekam, waren ihre Eltern zunächst überhaupt nicht einverstanden mit den Plänen der Tochter: „Ich bin meinen Eltern zutiefst dankbar, dass sie mir so vertraut haben. Mein Vater war Schauspieler, und meine Eltern hatten furchtbare Angst, dass ich das auch werden will. Aber ich wollte das gar nicht werden, ich wollte das nur mal ausprobieren“, verriet die 38-Jährige.

Von Götz George bis Jürgen Vogel – sie „hatte“ alle!
Heute gehört Muriel Baumeister zu den bekanntesten und beliebtesten deutschen Schauspielerinnen. Sie spielte mit allen Großen der Zunft, mit Christiane Hörbiger genauso wie mit  Götz George: „Ich schätze ihn sehr. Ich habe sehr viel von ihm gelernt. Er hat mich in vielen Phasen meiner Karriere vor vielen Machtüberfällen von Regisseuren beschützt und behütet. Das werde ich ihm nie vergessen.“ Sie arbeitete mit Jürgen Vogel, Benno Fürmann, Harald Krassnitzer, Max von Thun oder vor langer Zeit auch mal mit Ben Becker: „Ich war 19 und  sehr verliebt in Ben. Und dann haben wir uns ewig nicht mehr gesehen, vor Kurzem haben wir uns getroffen. Das war sehr schön: Ben sieht mich an, lüpft seinen Hut und lächelt mir ganz entzückend zu.“

Liebevolle Mama und Karrierefrau
Die Väter ihrer zwei Kinder sind auch Schauspieler, mit beiden lebt Muriel nicht mehr zusammen, trotzdem funktioniert ihre Patchwork-Familie. Kinder und Karriere bekommt sie gut unter einen Hut: „Ich liebe meine Kinder sehr und wenn ich zu Hause bin, dann bin ich schon so, dass ich genau das einkaufe, was sie gerne essen. Also die müssen damit klar kommen, dass ich entweder komplett absent bin oder ihnen tierisch auf die Nerven gehe.“

Das schönste Kompliment von Jim Rakete
Muriel Baumeister ist seit Jahren erfolgreich, spielt regelmäßig in tollen Filmen mit, hat eine Menge Fans und bekommt tolle Komplimente. Das Schönste habe sie einmal vom Berliner Star-Fotografen Jim Rakete bekommen: „Ich bin kurzsichtig und er sagte, es wäre ja auch unverschämt, wenn man mit so schönen Augen auch noch gut sehen könnte.“

An schlechten Tagen in die Badewanne
„Ich bin auf der einen Seite sehr fröhlich, auf der anderen Seite ein großer Selbstzweifler, ein Infrage-Steller und Nachbohrer. Also ich mach‘ es mir mit mir selbst nicht bequem“, so Muriel Baumeister. An solchen Tagen hilft für sie nur noch „die Badewanne – das funktioniert.“

Muriel Baumeister wurde 1991 mit dem Telestar ausgezeichnet und erhielt 1993 die Goldene Kamera als beste Nachwuchsdarstellerin

Ebenfalls zu Gast bei Thorsten Otto in Stars & Hits: Andy Brehme
Poldi verschießt einen Elfmeter, den Engländern wird ein Tor nicht anerkannt, Klose trifft auf einmal wieder – die Fußball-WM in Südafrika hat alle bewegt. Natürlich waren das auch die Themen in der Stars & Hits-Redaktion. Der Fußball schafft immer wieder neue Helden, diesmal hat sich der junge Oberbayer Thomas Müller in die Herzen der Menschen gedribbelt. Und deswegen sah die Gästeliste an den WM-Sonntagen besonders „fußballaffin“ aus: Talkshow-Moderator Johannes B. Kerner war zu Gast sowie Waldemar Hartmann (Waldis WM-Club). Aber schnell war klar: „Wir brauchen noch einen echten Weltmeister!“ Die Einladung ging raus und es kam tatsächlich: Andy Brehme, der Elfmeterheld von 1990.

Andy Brehme verwandelte den entscheidenden Elfmeter und die Jungs um Franz Beckenbauer wurden Weltmeister:
„Irgendeiner musste ja schießen“

Vor 20 Jahren war er mit der deutschen Mannschaft in Rom Weltmeister geworden. Als Vereinsspieler spielte er unter anderem beim FC Bayern München, in Kaiserslautern und bei Inter Mailand. Vor zwölf Jahren beendete er seine Karriere als Fußballprofi und arbeitete als Trainer. Heute ist der 49-Jährige als Botschafter für den deutschen Fußballbund im Einsatz und hält Vorträge. Wir stellen Ihnen diesen Ausnahmefußballer vor: Es war der 8. Juli 1990, als Andy Brehme unsterblich wurde: Deutschland stand im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in Italien, der Gegner hieß Argentinien. Andy Brehme verwandelte kurz vor Schluss den entscheidenden Elfmeter und die Jungs um Franz Beckenbauer wurden Weltmeister. „Irgendeiner musste ja schießen und ich fühlte mich relativ sicher, weil ich eine gute WM gespielt hatte“, erinnert sich der Wahl-Münchner im Gespräch mit BAYERN 3-Moderator Thorsten Otto. Klar, dass der Pokal ordentlich gefeiert wurde: „Wir haben in der Kabine schon so viel Bier getrunken. Ich war froh, als wir dann in den Urlaub nach Sardinien geflogen sind.“

„Löw kann gut mit den Spielern umgehen“
Brehme spielte unter den Bundestrainern Jupp Derwall und Berti Vogts und natürlich unter Teamchef Franz Beckenbauer. Der „Kaiser“ führte ein strenges Regiment: „Wir haben uns im Bus Witze erzählt, damit wir locker wurden. Aber man durfte den Witz auch nicht so laut erzählen, sonst hätte das der Franz gehört, und wenn man schon vor dem Spiel so gut drauf ist, dann ist das nicht gut fürs Spiel.“ Brehme über den derzeitigen Bundestrainer Jogi Löw: „Er kann gut mit den Spielern umgehen; er hat sich immer vor die Mannschaft gestellt und das spürt auch jeder einzelne Spieler.“

In Italien zum Spieler des Jahres gewählt
Geboren und aufgewachsen ist Andy Brehme in Hamburg. Sein erster Verein war Barmbek-Uhlenhorst, seine Profikarriere begann in Saarbrücken. Die weiteren Stationen als Vereinspieler: 1. FC Kaiserslautern, FC Bayern München und Inter Mailand. In Italien wurde er sogar zum Spieler des Jahres gewählt: „Das war eine wunderschöne Zeit und ich habe tolle Leute kennengelernt.“

Vorsatz? Wieder mehr Sport machen
20 Jahre ist der Weltmeister-Titel jetzt her, inzwischen hat Andy Brehme zwei erwachsene Söhne und 14 Kilo mehr auf den Rippen. Über die WM in Südafrika, aber auch über die eigene Figur, unterhält sich Brehme gerne mit seinem Freund Rudi Völler: „Wir saßen beim Italiener und wir haben uns beide so angeschaut und uns geschworen, jetzt müssen wir wirklich was tun.“

Würde gerne wieder als Trainer arbeiten
Andy Brehme ist zurzeit ein gefragter Mann, ob in der Werbung, als Botschafter für den DFB oder als Redner bei Firmen. Aber für seine weitere Karriere wünscht er sich, dass er bald wieder auf der Bank sitzt: „Es kribbelt wieder und wenn man die Spiele von oben betrachtet, will man wieder enger dabei sein.“

Das ganze Gespräch mit Muriel Baumeister, sowie Andy Brehme und vielen anderen Gästen gibt es zum kostenlosen Download im Podcast Center von Bayern 3.

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Posted by LINEA FUTURA

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