Sommer-Treffs – Garten, Kunst & Krempel

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Immer beliebter werden in Deutschland die attraktiven
Garten- und Kunstmessen vor historischer Kulisse …

Ob in sonst nicht zugänglichen Schlössern wie GRÜNAU bei Neuburg an der Donau, ob in Klöstern wie FÜRSTENFELD bei München oder in versteckten Landgütern – der geneigte Kunst- und Gartenfreund hat bis in den Spätherbst hinein die Qual der Wahl, seine Lieblingsmesse zu finden. Aber wo soll man anfangen? Sind es die regionalen Kunsthandwerker aus den Bereichen Keramik, Stein oder Metall, sind es die oft eher unbekannten Gärtner und Floristen, die hier wirken, oder soll man von Schmuckdesignern schwärmen, die ihre Ateliers einfach mal für einige Tage zusperren und zusammen einen einzigen großen Workshop machen?

Ursprünglich in England zu Hause ist die Idee alte Schlösser und Güter mit Garten und Kunst wiederzubeleben, nun auch in Deutschland in „Mode“ gekommen. Wenn man bedenkt, dass die Schlösser des Adels ja immer schon Heimat der schönen Künste waren, nur hier konnte sich zum Beispiel der englische Landschaftsgarten entwickeln, ist dies mehr als verständlich. Im Unterschied zu heutigen Zeiten konnte sich damals nur ein kleiner Kreis von Privilegierten Gartenkultur wie Labyrinthe, Wasserspiele und Orangerien leisten. Heute schluckt die Erhaltung dieser Anwesen hohe Summen und nicht immer ist der Denkmalschutz zur Stelle. Deshalb ist der kommerzielle Aspekt der eingeführten Gartenschauen nicht mehr wegzudenken: Denn angenommen das Wetter spielt mit, werden die mittlerweile etablierten Messen in wenigen Tagen von mehreren tausend Interessierten besucht. Diese finden dabei eine höchst interessante Mischung aus Historie, Freiluftvergnügen und Kreativität. Und vor allem  entdecken sie eine reale Gegenwelt zum „iPad“ und zu „virtuellen Ausflügen“, mit freundlichen und warmherzigen Kontakten von Mensch zu Mensch in einer einzigartigen, kultivierten Atmosphäre. Liegt dies am Paradiescharakter, den der Garten „EDEN“ immer schon hatte? Weniger poetisch ausgedrückt, ist er jedenfalls als Ort des Rückzugs sowie der Kontemplation mehr denn je gefragt und wird dabei immer wieder neu interpretiert.

Die Kunst– und Gartenmessen geben Einblicke in eine fantastische und ursprüngliche Welt

Genau hier ist wohl der Brückenschlag zwischen Garten und Kunst angesiedelt, denkt man nur an den Maler Vincent van Gogh, der in seinen Motiven ausbrach aus dunklen, kleinen Fischerhütten, hin zu lichtdurchfluteten, südlichen Landschaften und Blumenbildern. Am besten plant man einen Besuch gleich zu Beginn der Ausstellungen, wenn Anbieter und Grünes noch frisch sind und das Ambiente ohne den großen Ansturm fast mit den Händen zu greifen ist. Wahre Genießer packen schon frühmorgens einen Picknickkorb ins Cabrio und „schleichen“ sich über Dörfer und Landstraßen, vielleicht mit Zwischenstopps bei Sehenswürdigkeiten, an das Event heran.

Einmal angekommen, ist das konventionelle Gartencenter der Vorstadt schnell vergessen, denn historische, alte Rosensorten, spezielle Kräuter und Stauden gibt es dort wohl kaum. Einmalig schön können nun mediterrane Kübelpflanzen wie Agaven, Buchsbäume, Feigen, Oleander, Hibiscus oder auch die uralte Kulturpflanze Olive als große Solitärpflanzen bewundert und erstanden werden. Dazu lassen sich dann oft noch passende original Terrakottagefäße aus der Toskana oder von Kreta finden. Schade ist es, dass der Pflanzenanteil auf diesen Messen eher schrumpft, was daran liegt, dass die Pflanzzeit oft zum Zeitpunkt dieser Messen schon vorbei ist. Dafür haben die Gartenmessen im Frühsommer einen außerordentlichen Vorteil: die Rosenblütezeit! Da stehen sie, in Gruppen arrangiert, die Königinnen des Gartens und versetzen den Betrachter in einen fast schon unwirklichen Farben- und Formenrausch mit ihrem betörenden Duft. Auch der anspruchsvolle Hobbyzüchter findet hier immer noch eine weitere Rarität aus uralten Zuchten, oft auch aus Frankreich oder den Niederlanden, von namhaften Standorten in Norddeutschland ganz zu schweigen.

Bei allen Messen geht es auch immer mit Kleinkünstlern abenteuerlich, mit kleinen klassischen Konzerten musikalisch und mit köstlichen Spezialitäten kulinarisch zu

In voller Blüte geht es ebenfalls bei den Ständen der Staudengärtner zu: Rittersporn, Lavendel, Glockenblumen und viele mehr sind zu attraktiven Gruppen zusammengestellt, gern Ton in Ton, in blau, violett, silber und vielen anderen sehenswerten Farbvarianten. Stauden sind winterhart und wirken sehr natürlich, gerade auch als Unterpflanzung im Schatten. Ob Keramiker, Metallformer, Kerzendreher oder Steinmetze, zahlreiche Handwerker präsentieren auf den Messen ihre schönsten Stücke oder fertigen, nicht selten zusammen mit dem Publikum, gerade solche an. Im Trend ist nach wie vor der Vintagestil, also Gegenstände in Gebrauchtoptik wie veralgt, verrostet oder angeschlagen.

Richtig nostalgisch wird es dann bei den Antikhändlern von Gartenutensilien, alten Gießkannen, Gartengeräten, Klappstühlen – sie alle warten auf ihren neuen Eigner, der die „guade, oide Zeit“ in seinem grünen Reich wiedererwecken möchte. Exklusiv sind gleichermaßen die Bereiche der Gartenmöbelanbieter.
Kulinarisch geht es bei Elsässer Flammkuchen oder anderen köstlichen Spezialitäten zu, und abenteuerlich bei den Kleinkünstlern wie Pantomimen, Bänkelsängern, Imitatoren und einer Wahrsagerin. Es kann sogar passieren, dass bei einer großen Messe eben einmal eine Jagdgesellschaft samt Hundemeute Einzug hält und Kinderaugen zum Leuchten bringt. Kultureller Abschluss am Abend können dann kleine klassische Konzerte oder die Darbietung romantischer, italienischer Weisen sein. Oder darf es ein barockes Feuerwerk sein, dass die Traumkulisse nochmals steigert?

Eines ist jedoch gewiss, das attraktive Angebot und interessante Rahmenprogramm bei den Kunst-und Gartenmessen vereint gesellig Jung und Alt■  

Ulrich Baldauf

TERMINE

❋ 27. – 29.07.2012 „Gartentage Füssen“ – Musiktheater Füssen,
Im See 1, D-87629 Füssen
❋ 04. – 05.08.2012 „Festival der Sinne“ – Schlossgarten Ratzenhofen,
Dorfstraße 32, D-84094 Elsendorf
❋ 10. – 15.08.2012 „Gartentage Kloster Ettal“ – Benediktinerabtei,
Kaiser-Ludwig-Platz 1, D-82488 Ettal
❋ 17. – 19.08.2012 „Gartenlust Kloster Schäftlarn“ – Benediktinerabtei Kloster Schäftlarn,
D-82067 Kloster Schäftlarn
❋ 31.08. – 02.09.2012 „Gartenlust Schloss Halbturn“,
Im Schloss 3, A-7131 Halbturn
❋ 21. – 23.09.2012 „Gartenlust Schloss Hagenau“,
Hagenau 1, A-4963 Sankt Peter am Hart
❋ 21. – 23.09.2012 „Herbst- und Gartentage“ – Schloss Scherneck,
Scherneck 1, D-86508 Rehling
❋ 09. – 11.11.2012 „Winterlust Burg Trausnitz“ – Burg Trausnitz,
D-84036 Landshut

Weitere Termine sowie Informationen:
www.gartenlust.eu
www.allegartentage.de 

 

 

 

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Posted by LINEA FUTURA

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