Maker Faire – Was ist denn das?

  • Maker Faire – Was ist denn das?
    Was ist denn das? Ein Makey Makey Board ... (© Heise Zeitschriften Verlag)
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    Was ist denn das? ... Ein Makey ....??? (© Heise Zeitschriften Verlag)
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    Was ist denn das? Eine Blitzattacke ... (© Heise Zeitschriften Verlag)
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    Was ist denn das? Ein Fahrzeug mit Robotergiraffe ... (© Heise Zeitschriften Verlag)
  • Maker Faire – Was ist denn das?
    Was ist denn das? Eine leuchtende Waldkathedrale ... (© Heise Zeitschriften Verlag)
  • Maker Faire – Was ist denn das?
    Was ist denn das? Ein Legoauto? ... (© Heise Zeitschriften Verlag)
  • Maker Faire – Was ist denn das?
    Was ist denn das? Ein Racing Fahrzeug? ... (© Heise Zeitschriften Verlag)
  • Maker Faire – Was ist denn das?
    Was ist denn das? Genau. Eine Propan-Blume ... (© Heise Zeitschriften Verlag)
  • Maker Faire – Was ist denn das?
    3D-Drucker sind auf dem bestem Weg, eine breite Nutzerbasis zu erreichen. (© Heise Zeitschriften Verlag)
  • Maker Faire – Was ist denn das?
    3D-Replikator (© Heise Zeitschriften Verlag)

Maker Faire – Die Fachmesse für die Selbermacher

Die aus den USA stammende Veranstaltungsidee greift die Lust am Basteln, Erfinden und Experimentieren auf und begeistert Menschen aus aller Welt.

Der O’Reilly Verlag gründete 2006 in den USA die erfolgreiche Veranstaltungsreihe Maker Faire, die jetzt erstmals nach Deutschland kommt und am 3. August von 10 bis 19 Uhr im Hannover Congress Centrum stattfindet.

Die Veranstalter Heise Zeitschriften Verlag mit c`t Hacks und heise Events greifen damit den Trend „Selbermachen“ auf: „Aus Spaß am kreativen Umgang mit Technik sind mittlerweile auch in Deutschland zahlreiche Hackerspaces und Fablabs entstanden. Die überaus positive Resonanz auf den c’t-Bastelwettbewerb ‚Mach flott den Schrott‘ und das neue Magazin c’t Hacks zeigen das beeindruckende Potenzial der Maker-Bewegung hierzulande“, erläutert Dr. Alfons Schräder, Geschäftsführer des Heise Zeitschriften Verlags die Entscheidung für diese Veranstaltung. Die Maker Faire Hannover ist als bunter Ideen-Schauplatz konzipiert und wird die gesamte Familie ansprechen. Der Erlebnischarakter mit vielen Ausprobier- und Mitmach-Aktionen steht dabei im Vordergrund.

ct Hacks ZeitschriftDie Lust am Selbermachen greift auch die Zeitschrift c’t Hacks auf. Sie bietet Technik-Künstlern, Hobbybastlern, Programmierern und Heimwerkern viele Anregungen, Tipps und Informationen zum kreativen Umgang mit Technik. Spektakuläre, manchmal auch nicht ganz ungefährliche Experimente, wie der Umbau einer Fliegenklatsche zum Geigerzähler, gehören genauso zum redaktionellen Programm wie kleinere Hacks, beispielsweise der Holzakku als Netzanschluss für eine Digicam. Die Redakteure zeigen auch, wie man eine Retro-Orgel selbst baut, präsentieren Hacks aus der Molekularküche, porträtieren Extrembastler oder besuchen eine Hackerspace. Weiterhin beinhaltet sie viele interessante Berichte zum Nachbauen, wie zum Beispiel: Klavierspielen auf Trauben mit Makey Makey. Um eine Weintraube zur Klaviertastatur umzufunktionieren, braucht es kein gewieftes Programmierwissen. Mit dem Makey Makey, technisch betrachtet ein simples Mikrocontroller-Board, können selbst Kinder Alltagsgegenstände wie Obst oder Knete in Tastatur, Maus oder Steuerelemente verwandeln. Das rot-weiße Makey-Makey-Board erinnert dabei optisch an die Steuertasten der frühen Gameboys. Über USB wird das Board an den Computer gesteckt – bunte Kabel mit Krokodilklemmen an beiden Enden verbinden die Platine mit dem gewünschten Objekt – und schon können kleine und große Tüftler ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Das Makey Makey ist absolut ungefährlich und eignet sich für Kinder sowie Erwachsene, die ungewöhnliche Steuermethoden für Computerspiele kennenlernen oder spielerisch in die Mikrocontroller-Programmierung einsteigen wollen.

Für Fortgeschrittene zeigt c‘t Hacks in einer Reihe von Praxisbeiträgen, welches Controller-Board sich für welche Einsatzzwecke eignet und erklärt, wie man beispielsweise Bauteile und Platinen in der Friteuse lötet, oder individuelle Kunststoffobjekte per Knopfdruck mit einem 3D-Drucker produziert. 3D-Drucker sind auf dem besten Weg, eine breite Nutzerbasis zu erreichen. Mit dem „MakerBot Replicator 2“ ist ein 3D-Drucker für jedermann auf den Markt gekommen, der im Vergleich zu Geräten aus dem Industriebereich mit 2.250 Euro recht günstig ist. Wer etwas Geld sparen will und Spaß am Tüfteln hat, kann aber auch bei der Vorgängerversion bleiben. Wenn beispielsweise an einer Stehlampe ein wichtiges Teil abgebrochen ist, fertigt der 3D-Drucker einfach ein Ersatzteil an – sofern ein digitales Modell des gewünschten Objekts vorhanden ist. Damit gibt es mit dem „MakerBot 2“  einen einsteigerfreundlichen 3D-Drucker, der Zuhause oder im Beruf regelmäßig Kunststoffteile nach Wunsch ausdruckt. Für den gelegentlichen 3D-Druck stehen auch Online-Dienste bereit, bei denen man seine Neugier auf individuelle 3D-Objekte stillen kann und nicht gleich so tief ins Portemonnaie greifen muss. Statt Druckertinte kommt beim 3D-Drucker eine Plastikspule zum Einsatz. Ein Kilogramm kostet um die 30 Euro, und es gibt sie in verschiedenen Farben, von knallbunt bis dezent. Mehrere Zentimeter große Gegenstände, zum Beispiel eine Trillerpfeife, die übrigens eine Kugel enthält, wiegen unter 10 Gramm, das macht weniger als 30 Cent Materialkosten. Vorlagen gibt es zuhauf im Internet, oder können mit kostenloser Software selbst erstellt werden.

c‘t Hacks-Redakteur Philip Steffan sieht in der Entwicklung Parallelen zum Stand der Computertechnik der späten 70er Jahre: „Es gibt zunächst große, unbezahlbare Geräte für Firmen und, am anderen Ende des Spektrums, Bastelansätze und ambitionierte Pläne von Enthusiasten. Zwischen diesen Akteuren entsteht ein Markt für eine alltagstaugliche Technik.“

Technik-Enthusiasten, Handwerker, Garagentüftler, Künstler und Wissenschaftler können bis zum 15. Juni 2013 ihre Projekte und Ideen einreichen.

Die Angebotspalette auf der Maker Faire Hannover ist breit gefächert: Die Themen reichen von Audio & Musik, Roboter, Arduino & Co über Steampunk, Fischertechnik, 3D-Druck und Hardware Hacking bis hin zu Schmuck, Deko, Handarbeit und Handwerk. Kreative Produkte können nicht nur ausgestellt, sondern auch auf einem Maker-Stand verkauft werden.

Weitere Informationen unter

www.makerfairehannover.com
www.hardware-hacks.de

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Posted by LINEA FUTURA

2 Comments

  • Interessant. Bin selbst Bastler und Tüfftler. Danke für den Beitrag, werd mir die Messe mal anschauen.Leider schwappte die Idee ja erst wieder von Amerika rüber. dabei haben sind wir doch wohl selbst immer sehr kreativ. Oder???

  • Servus,
    super Beitrag,vielleicht wird es wieder etwas mit der Kreativität von uns deutschen

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