BAYERN 3 – Die Frühaufdreher

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    © Bayern 3
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DIE MUNTERSTE AUFSTEH-WG BAYERNS HAUTNAH UND PRIVAT

Wenn früh am Morgen der Wecker klingelt, dann lassen sich Millionen Bayern von den BAYERN 3-Frühaufdrehern in den Tag begleiten. Seit vier Jahren sind Powerfrau Claudia Conrath und Gaudibursch Bernhard „Fleischi“ Fleischmann zwischen 5.00 und 9.00 Uhr im Studio. Der „dritte Mann“, Axel Robert Müller, ist erst seit Mai 2011 an ihrer Seite. Dieses Trio holt Bayern aus den Federn. „Die Sendung lebt nicht nur von akribischer Vorbereitung, sondern vor allem von Spontanität“, verrät Fleischi die Philosophie der Frühaufdreher. Ein Unterfranke (Müller), ein Niederbayer (Fleischi) und eine Zugereiste (Conrath) unterhalten sich, wie ihre Hörer am Frühstückstisch,  über das, was in der Nacht passiert ist bzw. der Tag bringen wird. „Das bedeutet aber nicht, dass wir keine Fakten auf den Punkt vermitteln, aber unsere Diskussionen sind nicht vorgeplant, vieles passiert einfach frei Schnauze“, sagt FC Bayern-Fan Fleischi.

Zwischen Badezimmer und Küche und während der Fahrt zum Arbeitsplatz sorgen die Frühaufdreher für gute Laune, beste Infos und passende Musik.

Um 4.00 Uhr treffen sie sich in der Redaktion, sichten die vorbereiteten Themen des Tages und schauen, was über Nacht noch alles passiert ist. Claudia Conrath schätzt diese familiäre Situation: „Wir drei mögen uns schon sehr, schließlich sind Fleischi und Axel die Ersten, die ich jeden Morgen sehe.“ Das Frühaufstehen fällt Axel Robert Müller überhaupt nicht schwer: „Meinem Körper ist es egal. Hauptsache, er bekommt sieben Stunden Schlaf am Stück“. Seit er ein Frühaufdreher ist, geht er spätestens um 20.00 Uhr ins Bett und ist („damit der Kinderlärm weiter entfernt ist“) in den Keller gezogen, wo er sich extra eine dickere Tür eingebaut hat.

Anders ist es bei der vierfachen Mutter und Familienmanagerin Claudia Conrath, denn die 44-Jährige teilt sich ihr Schlafpensum ganz genau ein. Nach der Sendung schläft sie erst mal zwei Stunden, holt dann ihre zweieinhalbjährige Tochter Lilly aus der Krippe ab und kümmert sich ums Mittagessen. Gegen 14.00 Uhr trudeln dann die beiden mittleren Söhne Lenni (12) und Etienne (15) aus der Schule ein und freuen sich auf die gemeinsame Mahlzeit. Bei Etienne spürt man Claudias saarländische Herkunft: „Als mein Ältester Jan (22) im Kindergarten war, hatte er einen französischen Freund namens Etienne. Der Name gefiel mir sehr gut und er erinnert mich immer an meine Heimat.“ Dort lebt noch ihre Mutter und die restliche Verwandtschaft, doch Bayern ist seit 1997 Claudias zweite Heimat. Hier fühlt sie sich mit ihrer Familie sehr wohl: „Lilly wurde während der Wiesn geboren, Fleischi ist ihr Patenonkel – noch bayerischer geht‘s doch nicht.“ Claudia führt ein regelrechtes Doppelleben: „Meine Kinder kriegen eigentlich nicht so richtig mit, dass ich arbeite – außer sie hören mich im Radio“. Sobald die Haustür ins Schloss fällt, ist sie klassische Hausfrau und Mutter. „Auch ich habe diesen ganzen Hausaufgaben-Zirkus an der Backe. Meinen beiden ‚Pubertätern‘ fehlt dabei oft der Antrieb, da bin ich echt gefordert“, stöhnt sie und ist froh, dass ihr Nesthäkchen ein Mädchen ist: „Die sollen ja pflegeleichter sein, zumindest in der Schule…“ Eigentlich ist Claudia eine Nachteule, geht nie vor 22.00 Uhr ins Bett, denn ihr Mann kommt meist auch erst gegen 19.00 Uhr nach Hause: „Dann gibt es natürlich einiges zu besprechen, deshalb essen wir auch immer viel zu spät, aber was soll’s.“

Mit dem Schlafen tut sich Fleischi leichter und tagsüber schläft er eigentlich nie: „Wenn am frühen Nachmittag die Keule kommt und mich ins Bett hauen will, dann springe ich entweder in meine Garage und schraube an meinen alten Radln herum, oder ich gehe zum Golfen. Dieser Sport ist zwar immer noch erzkonservativ, aber ich versuche das zu ändern. Es gibt nämlich keine andere Sportart, bei der man so viele fremde Menschen kennenlernt. Tiger Woods ist – zwischenmenschlich betrachtet – dabei jedoch nicht mein Vorbild.“ Zurück vom Einlochen schwört er auf seine ganz spezielle Schnellschlafmethode (kurz SSM): „Es kommt nicht darauf an, wie lange man schläft, sondern wie schnell. Mit meiner SSM hole ich locker 20-30 Minuten pro Nacht raus.“ Morgens früh raus ist für den 44-Jährigen gar kein Problem: „Einmal noch die Schlummertaste drücken, dann aber nix wie unter die Dusche. Sobald man darüber nachdenkt, hat man verloren.“

Neben den aktuellen Infos aus Politik, Boulevard, Sport und Crime gehört auch der Verhörhammer zum festen Bestandteil der Frühaufdreher.

Hier sind die Hörer aufgerufen eine deutsche Textzeile in einem englischen Song zu entdecken. „Die sind dabei überaus kreativ, da müssen wir gar nichts mehr tun“, schwärmt Claudia Conrath. „Das ist wahnsinnig. Einmal neu gehört und dann nie mehr anders.“ Ihr Lieblings-Verhörhammer? „Oma fiel ins Klo“ aus „Midnight Lady“ von Chris Norman. Besonders beliebt bei den Hörern ist der Showshredder. Hier können sie ihrem Ärger Luft machen. „Ein schöner Rahmen, um über alles zu reden, was einem im Alltag auf den Geist geht“, sagt Axel Robert Müller, dem das frühe Aufstehen sehr entgegenkommt.

Tagsüber spielt Axel Robert Müller gern mit seinen Kindern und geht montags sogar mit ihnen zum „Mutter-Kind-Turnen“

Er ist in der glücklichen Lage, tagsüber mit seinen Kindern zu spielen, was einem berufstätigen Vater sonst meist nicht gelingt. So geht er montags zum „Mutter-Kind-Turnen“ in Gernlinden (Landkreis Fürstenfeldbruck): „Da bin ich die einzige Mutter – ein Hähnchen im Körbchen.“ Seit 16 Jahren macht der 36-Jährige aus der Nähe von Würzburg jetzt Radio und dachte, ihn könne nichts mehr erschüttern. Bis kurz vor Weihnachten 2011: „Da bin ich um kurz vor acht tatsächlich vom Hocker gefallen und habe, für ganz Bayern hörbar, ein akustisches Chaos angerichtet. Ich habe nämlich versucht, mich am Mischpult abzustützen und löste dabei mehrere Regler am Mischpult aus.“ Das war ihm zunächst furchtbar peinlich, mittlerweile aber lacht er darüber, weil er immer noch darauf angesprochen wird. Bei Fleischi denken viele Hörer sofort an sein traumhaftes Duett mit Sängerin Claudia Koreck. Die beiden haben 2009 Rainhard Fendrichs schönste Liebeserklärung „Weus‘d a Herz hast wia a Bergwerk“ gemeinsam gesungen und damit ganz Bayern verzaubert, vor allem die Heiratswilligen: „Das ist das Beste, was mir musikalisch je passiert ist. Ich bekomme heute immer noch Einladungen zu Hochzeiten von wildfremden Menschen.“ Beim 40. Geburtstag von BAYERN 3 am 1. April 2011 sang er es zum ersten – und bisher einzigen Mal – live und im Smoking vor den Gästen der Jubiläumsgala: „Da war ich ganz schön aufgeregt, die Claudi aber auch.“

Jede Show der Frühaufdreher endet um kurz vor 9.00 Uhr mit Fleischis Ohrwurm des Tages: „Musik ist meine große Leidenschaft, je abgefahrener, umso besser. Deshalb bin ich Stammgast im Schallarchiv und freue mich wie ein kleiner Bua, wenn ich wieder mal eine fantastische deutsche Coverver-sion ‘rausgetaucht‘ habe.“ Sein weiteres Markenzeichen ist die „Überbrückungsmusik“, ein 30-sekündiger Schnipsel, der manchmal kurz vor den Nachrichten läuft, wenn der normale Musiktitel zu kurz war. Entdeckt hat er ihn in einem tunesischen Hotel: „Es war bei der Abendanimation und mich hat es vor Lachen fast zerrissen (ich lache ja gerne mal an den falschen Stellen). Das hörte sich an wie Helge Schneider, den habe ich angeschrieben, aber nie eine Antwort bekommen“. Per Zufall entdeckte Fleischi diese „Überbrückungsmusik“ dann im Internet: „Der Mann heißt Herbert Knebel, lebt im Ruhrpott und freut sich über die unverhoffte Werbung aus Bayern – und einen ganz kleinen Geldregen.“

Ulli Wenger

Sendungs-Info:
BAYERN 3-Frühaufdreher
Montag bis Freitag zwischen 5.00 – 9.00 Uhr

K O N T A K T
BAYERN 3
Rundfunkplatz 1 · 80335 München
www.bayern3.de

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Posted by LINEA FUTURA

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