Galerie Bernd Dürr, München – „40 Jahre für die Kunst“

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Von klassischer Moderne bis zu zeitgenössischen Künstlern –
Bernd Dürr genießt seit 40 Jahren uneingeschränkt das Vertrauen seiner Künstler und Kunden

 

Der Beginn
Nach dem Studium der Politischen Wissenschaft eröffnete Bernd Dürr am 1. September 1971 seine Kunstgalerie in der Münchener Kurfürstenstraße, nahe dem Siegestor. Programmschwerpunkte waren Werke aus den frühen Jahren der 1892 gegründeten Münchener Secession, der 1899 aus letzterer hervorgegangenen Künstlervereinigung Die Scholle und der 1913 folgenden Neuen Secession. Diese Protagonisten der Moderne im deutschsprachigen Raum fanden in öffentlichen sowie privaten Sammlungen, im Kunsthandel und in Auktionshäusern kaum Beachtung. Unter dem Begriff Deutsche Moderne wurden die Berliner und Wiener Secession, Die Brücke, Der Blaue Reiter, Beckmann, Veristen, Das Bauhaus und nach 1945 das Informel assoziiert.  Dürr ging mit offenen Augen durch die Stadt und fühlte sich zunehmends wie in einem „Kunst-Schlaraffenland“. Vielerorts war im Handel und in Auktionshäusern qualitätsvolle moderne Malerei zu relativ niedrigen Preisen zu finden. Es waren spannende Jahre. Immer wieder stieß er auf seiner ständigen Suche auf neue Köpfe, Namen und ganze Künstlernachlässe. In seiner Galerie konnte er nahezu wöchentlich zahlreiche Neueingänge anbieten. In kurzer Zeit bildete sich eine stetig wachsende Stammkundschaft, darunter Studenten, Uniassistenten, Unternehmer und Sammler. Bald war die Galerie weit über München hinaus bekannt.

Dürr verstand es bei vielen seiner Kunden regelrecht Lust auf Kunst zu entfachen. Er konnte sie davon überzeugen, dass qualitativ hochwertiger Kunst, ob gegenständlich oder abstrakt, ein gerüttelt Maß an sublimierter Sinnlichkeit innewohnen muss. Und er vermochte es, seiner Klientel eine neue individualistische Sehweise zu vermitteln bzw. bei dieser anzuregen. Dürr schärfte sozusagen ihren Blick für anspruchsvolle Werke von Künstlern, die durch den Kultur-Gau des Naziregimes in Vergessenheit geraten und deren ehemalige Bedeutung von der Kunstgeschichte längst noch nicht aufgearbeitet worden war.

Erste Erfolgserlebnisse
1973 verkaufte Dürr sein erstes Leo Putz-Gemälde an einen Tübinger Theologen für DM 7.800. Er erinnert sich: „Als ich 1974 in einem Münchner Auktionshaus für das frühe Leo Putz-Gemälde »Parzival« bei DM 8.000 den Zuschlag erhielt, lachte der voll besetzte Saal schallend“. Mitte der 1970er Jahre zog die Galerie stadteinwärts in die Schellingstraße und etwas später parallel dazu in die Galeriestraße am Hofgarten. In der Schellingstraße machte die Galerie mit einem umfangreichen grafischen Angebot vom Beginn der Moderne bis in die Gegenwart auf sich aufmerksam. In der Galeriestraße erwarb 1978 ein heute bekannter Südtiroler Sammler für DM 20.000 und DM 25.000 seine ersten Leo Putz Bilder. Frühe Hauptwerke des Künstlers, die heute bei Euro 300.000 bis 450.000 liegen dürften. Seit 1983 in neuen Räumen am Maximiliansplatz 20 zeigte die Galerie 1984 mit »Walter Raum und Marion von Boetticher« die ersten Einzelausstellungen zeitgenössischer Künstler. 1985 wurden parallel in der Maximilianstraße 29 mit der Ausstellung »Carl Rabus« weitere Galerieräume eröffnet. Hier wurde in zahlreichen Ausstellungen primär zeitgenössische Kunst, aber auch Wiederentdeckungen wie »Leo Putz und die Scholle«, Edvard Frank und Ilse Fehling oder »Zeichner der JUGEND und des SIMPLICISSIMUS« gezeigt, die oft von umfangreichen Katalogen begleitet wurden.

Klassische Moderne: In dieser Stil-Epoche geht es allen Künstlern immer um ein und dasselbe: Die Wahrheit hinter der Wirklichkeit zu ergründen und darzustellen.

Dürr und die heutige Zeit
1990 bezog die Galerie dann ihr heutiges Domizil in der Bogenhausener Oberföhringer Straße 12. Das Informel – unter anderem mit Theodor Werner, Jürgen von Hündeberg, Anja Decker, Ernst Weil – wurde zu einem weiteren Schwerpunkt. Bei den vertretenen Zeitgenossen dominiert in den letzten Jahren die figurative Malerei. Von 1995 bis 1999 führte die Galerie Dependancen in der Nürnberger Mauthalle und im Germanischen Nationalmuseum. 1988 bis 2004 beschickte sie häufig Kunstmessen – München, Art Cologne, Westdeutsche Köln / Düsseldorf, Frankfurt. Seit 1980 erschienen zahlreiche (meist Erst-) Publikationen über Künstler- und Künstlergruppen, auch im Auftrag  von Museen, Institutionen und für das SAUR-Künstlerlexikon. Über die Jahre konnte die Galerie weltweit tausende von Kunstwerken in öffentlichen wie privaten Sammlungen platzieren. Insbesondere die heutige Bewertung von Leo Putz und den führenden Scholle-Malern ist weitgehend auf Bernd Dürrs kunsthändlerisches Engagement sowie seine seit 1980 wiederholten wissenschaftlichen Publikationen zu dieser Künstlergruppe zurückzuführen. Neben Ausstellungen und Kunsthandel bietet die Galerie aufgrund langjähriger Erfahrungen und profunder Kenntnisse auf Honorarbasis Echtheitszertifikate und Wertgutachten an, sowie Beratung beim Sammlungsaufbau und beim Thema Kunst als Wertanlage.

Zeitgenössische Kunst bedeutet: Kreative Impulse – Veränderung von Bestehendem – Entwicklung von Gedanken –  Spannungsfeld der eigenen Kultur – Verarbeitung politischer und sozialer Gegebenheiten …

Erfahrungen und Werte
Bernd Dürrs prinzipielle Devise über all die Jahre lautete stets, dem allgegenwärtigen blanken Nominalismus in der Kunst selbstständiges Sehen und eigene Qualitätskriterien  entgegenzusetzen, um nicht jedem willkürlichem Popanz und jeder hochgespielten Masche auf den Leim zu gehen, nicht jeder Manipulation zu unterliegen. Diese Kriterien versucht er auch seinen Kunden zu vermitteln. Seine berufliche Tätigkeit ist für ihn nicht einfach ein Job, sondern tatsächlich erfüllte Berufung, der er immer wieder neu mit Leidenschaft   nachgeht. Hilfreiche und engagierte Unterstützung erfährt er hierbei durch seine Mitarbeiterin Anikó Szalay, die stets mit Begeisterung bei der Sache ist.

Zum Schluss
Gerne zitiert er einen alten, kroatischstämmigen Holzschnitzer: „…aber Herr Bernd, ohne Kunst kein Leben!“

www.galerie-bernd-duerr.de

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Posted by LINEA FUTURA

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