mbeam – Atelier für Lichtkunst und Lichtinstallation

mbeam – Atelier  für  Lichtkunst  und  Lichtinstallation
mbeam

Licht ist Leben und Licht ist Emotion

Was wäre die Weihnachtszeit ohne Lichter und ein romantisches Dinner ohne Kerzenschein? Unterbewusst nehmen wir alle die Wirkung von Licht wahr und sind uns einig, dass es sich unter einer Beleuchtung mit „warmen“,  gedimmten Licht besser aushalten lässt, als in einem Raum mit „Operationssaal-Beleuchtung“.

Der Münchner Manfred Beck besitzt ein vertieftes Verständnis dieser verschiedenen Reaktionen und hat seine Leidenschaft für Licht zu seinem Beruf gemacht.
Er ist einer der gefragtesten Lichtkünstler Deutschlands und zu seinen Kunden zählen unter anderem die Landeshauptstadt selbst, das Hotel Bayrischer Hof mit seinen riesigen Lichtkugeln am Promenadeplatz und der Mathäser Filmpalast, welcher von Manfred Becks einmaligem Ambient Light im Saal MK6 profitiert.

In seinem Atelier für Lichtkunst mbeam, ein schöner Altbau nahe der Wittelsbacher Brücke, erfindet er sich jeden Tag neu.

Herr Beck, mit Ihrer Lichtinstallation im Münchner Rückhaltebecken der Stadtentwässerung wurden Sie für den Deutschen Lichtdesign Preis nominiert.
Wie kann man sich den Ablauf eines solchen Projekts von der ersten Idee bis zur tatsächlichen Umsetzung vorstellen?

Das hängt natürlich zuerst einmal davon ab, ob der Kunde uns freie Hand lässt, oder gewisse Vorgaben macht. Im Falle des ersten Tages der offenen Tür des Rückhaltebeckens hatten wir freie Hand. Der erste Schritt ist dann immer, sich einen guten Eindruck von der Lokalität und der Veranstaltung zu machen. Dann erst können wir uns überlegen, was dazu passen würde.
Da der Sinn der Veranstaltung darin bestand, den Besuchern das Rückhaltebecken und seine Funktion für die Stadt München zu zeigen, haben wir uns gedacht, das können wir doch super mit Licht nachbilden. So entstand die Idee des „Lichttauchganges“, in dem wir die Besucher mit beeindruckenden Lichteffekten in das Rückhaltebecken eintauchen ließen, und so die Funktionsweise des Rückhaltebeckens und den Ablauf bei Starkregen nachgebildet haben. Um das Erlebnis noch zu verstärken, haben wir die Lichtchoreografie akustisch untermalt.

 

 

Jedes Projekt hat eine ganz eigene Geschichte und ist somit sehr individuell.
Wo und wie testen Sie vorab was technisch umsetzbar ist?

Durch die Vielzahl der Lichtprojekte, die wir bereits durchgeführt haben, verfügen wir natürlich über einen sehr großen Erfahrungsschatz mit unterschiedlichsten Lichtquellen und Lichtobjekten. Wenn es sich um eine völlig neue Idee handelt, versuchen wir, das Projekt zunächst im Kleinen mit einem Prototyp in unserem Atelier nachzubilden und zu testen. Das ist allerdings nur selten erforderlich. In den meisten Fällen können wir mit unserer Erfahrung ganz gut abschätzen was technisch machbar ist, und was nicht, und vor allem, welche Wirkung mit bestimmten Lichtquellen erzielt werden. 

Woher ziehen Sie Ihre Inspiration?

Das ist völlig unterschiedlich. Ich erzähle mit meinem Licht immer eine Geschichte. Bei Auftragsarbeiten muss diese natürlich zum Kunden, zum Anlass und zur Lokalität passen. Ich höre also erstmal zu, recherchiere über den Kunden und überlege mir dann, welche Geschichte ich mit welchen Lichtsituationen erzählen kann. Bei meinen freien Projekten lasse ich mich von den unterschiedlichsten Ideen leiten. Das kann auch mal eine politische oder philosophische Fragestellung sein, wie bei dem Projekt „Gold oder Liebe?“ anlässlich des Faustfestivals in München in 2018. Bei den Installationen vor meinem Atelier lasse ich mich meist von der jeweiligen Jahreszeit inspirieren. Da gibt es also Frühlings- Sommer und Herbstinstallationen.

Gibt es etwas das Sie an Ihrem Beruf überhaupt nicht mögen?

Ich gehöre zu den glücklichen Menschen, die ihre Leidenschaft zu ihrem Beruf machen konnten. Deshalb gibt es eigentlich nichts, was mir an meiner Arbeit nicht gefällt. Manchmal ist es allerdings etwas anstrengend, ständig kreativ sein zu müssen.

Für Wen oder für welchen Zweck würden Sie gerne einmal eine Lichtinstallation planen?

Am meisten Freude bereiten mir Lichtprojekte zu philosophischen, aber auch gesellschaftskritischen Themen, mit denen man die Menschen zum Nachdenken anregen und gleichzeitig ihr Herz berühren kann.

Haben Sie eine Vision für die Zukunft?

Ich will mit Licht Menschen berühren und positive Emotionen erzeugen. Vielleicht gelingt es mir ja so, den Alltag für einige Menschen für einen kleinen Zeitraum ein wenig schöner zu machen.

 

Die Lichtdusche produziert 200.000 Lux.
Zum Vergleich: Ein Sonnentag hat 100.000 Lux.
Durch sonnenähnliches Licht steigt der Spiegel des „Glückshormons“ Serotonin, das unter anderem prositiv auf unsere Stimmung wirkt.

 

 

Weihnachtliche Lichtdekoration am Promenadeplatz in München.
Auftraggeber der Bayerische Hof München

 

mbeam,
Atelier für Lichtkunst, Lichtinstallation und Lichtinszenierung
Auenstraße 90
D 80469 München

Telefon +49 89 2000 74 888
E-Mail: hallo@mbeam.de

Internet: https://mbeam.de

 

Ein Beitrag von Veronika Dandl

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Posted by LINEA FUTURA

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