TÛRANOR PlanetSolar – Die erste Weltumrundung mit Solarenergie…

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    © PlanetSolar
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…wird voraussichtlich am 4. Mai 2012 in Monaco beendet

Am Montag, den 27. September 2010 startete um 14.30 Uhr das weltgrößte Solarboot MS „TÛRANOR PlanetSolar“ in Monaco eine Reise um die Welt. Der Schweizer Initiator des Projektes, Raphaël Domjan, sagte damals vor dem Ablegen: “Das gesamte PlanetSolar Team ist glücklich, diese Expedition … starten zu können und damit ein wichtiges Zeichen zu setzen. Unsere Erde hat es verdient, dass wir schonend mit ihren Ressourcen umgehen und die immensen Kraftquellen der Natur noch sinnvoller einsetzen.”

Ein einzigartiges Vorhaben, allein mit Hilfe von Sonnenenergie den Globus zu umrunden. Heute, mehr als eineinhalb Jahre nach dem Start in Monaco, nimmt der Schweizer Katamaran die letzten 3’000 Meilen (5’400 Kilometer) der insgesamt 30’000 Meilen der Weltumrundung in Angriff. Damit hat das Team bereits mehr als 90 Prozent der Weltumrundung erfolgreich überstanden.

Seit gestern hat die PlanetSolar die Durchquerung des Piratengebiets im Golf von Aden problemlos geschafft und navigiert nun im Roten Meer Richtung Suezkanal. Dank einer minutiösen Vorbereitung durch den ehemaligen Chef der Schweizer Armee, Christoph Keckeis, konnte der Golf von Aden ohne Zwischenfälle und Attacken von Piraten durchquert werden. Für Raphaël Domjan ist dies eine große Erleichterung: « Wir haben soeben die Piratenzone des Golf von Aden hinter uns gelassen. Ich danke den sechs Sicherheitsleuten, die uns während eines Monats beschützt haben. Wir hätten diese Passage ohne sie, unsere Land-Crew und speziell ohne die wertvolle Hilfe von Christophe Keckeis nicht geschafft !» Nach der heiklen Durchquerung des Piratengebietes befindet sich das Team nun vollends auf der Zielgeraden der ersten Weltumrundung mit Solarenergie. Das größte je gebaute Solarschiff befindet sich aktuell im Roten Meer und fährt Richtung Hurghada und Sharm El Sheik in Ägypten.

Aus dem Log Book vom 05.03.2012 Tag 525:
„Es ist Donnerstag, 16. Februar um 8.45 Uhr. Ein verdächtiges Schiff nähert sich uns. Ich bin auf Wache. Wir verfolgen das Boot auf dem Radar und über die Sichtgeräte. Ich informiere sofort Patrick, unseren Kapitän. Wir verändern unsere Route und wollen schauen, wie das Schiff reagiert. Es trennen uns noch zirka eine Meile. Ich kann mit einem leistungsfähigen Teleobjektiv ein gutes Foto schiessen. Es scheint, als handle es sich um ein Mutterschiff mit Piraten an Bord. So nahe an derartigen Individuen zu sein ist ein komisches Gefühl und nicht sehr beruhigend. Wir zeigen ihnen, dass wir gesichert und ausgerüstet sind. Sie scheinen uns ganz genau zu beobachten, was wir tun und wie wir gesichert sind. Nach einer Weile entfernen sie sich wieder. Wir werden sie nicht wiedersehen, und das ist gut so.

Mit Ausnahme dieser delikaten Situation gestaltet sich unsere Reise ziemlich gut. Die Wetterverhältnisse sind angenehm, auch wenn wir eine stärke Strömung zu durchqueren haben und der Wind uns weniger stark hilft, als erhofft.  Mit 20 Tagen auf See zwischen Abu Dhabi und Djibouti wird diese Navigation als eine unserer längsten in die Geschichte eingehen. In Djibouti angekommen, trafen wir wieder Erwann und Gérard d’Aboville, mit denen wir gemeinsam PlanetSolar für die nächste Navigation durch das Rote Meer vorbereiteten. Wir kümmerten uns um die Postkarten-Aktion und machten unsere Wäsche. In Djibouti verliess uns von neuem Patrick Marchesseau, der uns sicher durch das Piratengebiet manövrierte. Wir werden ihn in einigen Wochen wieder im Mittelmeer antreffen, damit wir alle gemeinsam die Ziellinie der ersten Weltumrundung mit Solarenergie durchqueren können.

Nach einem sehr kurzen Zwischenhalt in Djibouti nahmen wir wiederum Kurs auf Richtung Norden, um die gefährliche Strasse von Bab-el-Mandeb zu passieren. Wir sind das erste Solarschiff, das in diesen Gewässern unterwegs ist. Nach der letzten gefährlichen Passage konnten wir unser Sicherheitsteam 600 Kilometer nördlich von Djibouti auf offener See und nach einem Monat wieder verabschieden. Diese Männer waren unsere Schutzengel für diese gefährliche Überfahrt. Vielen Dank Jordi, Mike, Frank, Jeff, Yves und Marc!

Wir sind aktuell dabei, das Rote Meer in Richtung Suez-Kanal zu durchqueren. Die Wetterbedingungen sind delikat. Es ist zur Zeit zu gefährlich, uns dem Küstengebiet von Äthiopien zu nähern.“ (Raphaël und PlanetSolar Crew)

Die erste Weltumrundung mit Solarenergie wird damit voraussichtlich am 4. Mai 2012 zu Ende gehen, mit der Ankunft in Monaco.

Geplante Ankunft in Monaco am Freitag 4. Mai 2012
Zur Ankunft der PlanetSolar in Monaco werden vom 4. bis 6. Mai 2012 im Hafen von Monaco (Port Hercule) verschiedenste Festivitäten durchgeführt. Nach Durchquerung der Ziellinie wird das Team an einer offiziellen Zeremonie teilnehmen, an welcher Persönlichkeiten und politische Vertreter der Schweiz und Monacos teilnehmen werden. Verschiedenste Aktivitäten und Events im Hafengebiet sind aktuell in Vorbereitung.

Über PlanetSolar
PlanetSolar wurde vom Schweizer Raphaël Domjan initiiert und hat seinen Sitz in Yverdon-les-Bains in der Schweiz.
Der deutsche Unternehmer Immo Ströher ist Eigner des Solarbootes. Immo Ströher: „Es geht darum, nachhaltige Energietechnik auf dem Wasser und in anderen mobilen Anwendungen forciert zu entwickeln. Ziel ist es, zukunftsfähige Lösungen für das Leben und Arbeiten in den Metropolen zu haben, solare Mobilität kann hierfür einen entscheidenden Beitrag leisten.“

Die MS Tûranor PlanetSolar wurde in Kiel in Deutschland gebaut und ist ein Katamaran, der einzig durch Solarenergie angetrieben wird. Die Oberfläche ist mit 537 m2 Solarzellen bedeckt. Nach zwei Jahren Planung und Bau steht PlanetSolar am Ursprung von zahlreichen technologischen Fortschritten, insbesondere im Bereich der Herstellung von Kompositenmaterialien und der Speicherung von Solarenergie. Das Projekt PlanetSolar wird hauptsächlich durch private Partner finanziert, darunter dem Schweizer Uhrenhersteller Candino und dem deutschen Spezialisten in Energietechnik Immosolar, aber auch durch öffentliche Institutionen, darunter der Schweizerischen Eidgenossenschaft mit Präsenz Schweiz. Auf seiner Weltumrundung beruft sich PlanetSolar auf Wettervorhersagen von MétéoFrance. Speziell für diese Expedition wurde eine innovative Navigationssoftware in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule in Yverdon (HEIG-VD) und der
französischen Unternehmung ADRENA entwickelt.

Merkmale der MS Tûranor PlanetSolar
Länge: 35 Meter / Breite: 15 Meter
Höhe: 6.1 Meter / Gewicht: 95 Tonnen
Solarzellen: 38’000 mit einer Leistung von 22.6%
Maximale Leistung des Motors: 120 kW
Durchschnittlicher Verbrauch der Motoren: 20 kW (26.8 HP)
Crew: mind. 4 Personen

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Posted by LINEA FUTURA

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