Elektrofahrzeuge – Neue Schnellladestation an der BMW Welt in München eröffnet

Elektrofahrzeuge – Neue Schnellladestation an der BMW Welt in München eröffnet
Im Rahmen des Schaufensters Bayern – Sachsen ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET wurde
an der BMW Welt eine DC-Schnellladestation in Betrieb genommen.
Harald Krüger, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Produktion, und der Bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil
gaben gemeinsam mit 7 weiteren Projektpartnern den Startschuss. (© BMW Welt)

Schnellladestation an der BMW Welt in München für Elektrofahrzeuge eröffnet.

Für die Nutzer von Elektrofahrzeugen wie Elektroauto, Elektromotorrad, Elektromotorroller und Elektrorad wird es künftig immer mehr Flexibilität im Alltag geben. Auch können Dank neuer Schnelllade-Technologie, die die Ladezeiten deutlich verkürzt, weitere Strecken zurückgelegt werden.

Mit der neuen Schnellladestation an der BMW Welt in München entsteht nun ein Knotenpunkt für elektromobile Fahrten. Gerade hier sind die Voraussetzungen hervorragend, viele Interessierte und potenzielle Nutzer von Elektrofahrzeugen anzusprechen und zu begeistern. Mit einem eigens für den Standort entwickelten hochmodernen Design wird die Solarstation zum Anziehungspunkt für Besucher. Von hier aus sollen Ausflügler mit geliehenen eBikes Touren in die Umgebung starten können.

Im Rahmen eines Förderprojekts im bayerisch-sächsischen Schaufenster „ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET“ haben die Projektpartner von ABB, BMW Group, Deutscher Bahn, EIGHT, RWE, der Universität Bamberg, der Universität der Bundeswehr München und der Technischen Universität Dresden gestern gemeinsam die neue Ladestation in München in Betrieb genommen. Von den universitären Partnern werden im Rahmen des Projekts ein Reichweitenmonitor entwickelt, ein Geschäftsmodellwettbewerb durchgeführt und die Nutzerbedürfnisse untersucht.

BMW Welt München

Zur feierlichen Eröffnung begrüßte Harald Krüger, Produktionsvorstand der BMW Group, den Bayerischen Wirtschaftsminister Martin Zeil, Dr. Veit Steinle vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und Prof. Klaffke von der Bayern Innovativ GmbH. Dabei führte Krüger auch gleich eindrucksvoll vor, wie schnell der Ladevorgang mit einem entsprechend ausgerüsteten Fahrzeug abläuft. Er fuhr in einem Vorserienfahrzeug des BMW i3 mit fast leerer Batterie vor und schloss sein Fahrzeug an die Schnellladesäule an. Mit der neuen Ladetechnik kann es in weniger als einer halben Stunde zu 80 % geladen werden – das entspricht einem Reichweitengewinn von bis zu 130 km.

Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil sieht in der Elektromobilität nicht nur eine faszinierende technische und wirtschaftliche Herausforderung. Er betont auch den interdisziplinären Charakter: „Nur wenn alle an einem Strang ziehen, wird uns die Einführung dieser Zukunftstechnologie gelingen. Insofern hat dieses Projekt für mich Vorbildcharakter: Jeder der acht Partner beleuchtet einen bestimmten Aspekt und leistet damit einen wichtigen Beitrag, um die Elektromobilität als Ganzes voranzubringen.“

Bei der BMW Group werden derzeit letzte Vorbereitungen für die Markteinführung des rein elektrischen BMW i3 getroffen. „Damit Elektromobilität ein Erfolg wird, müssen wir potenziellen Nutzern die Sorge nehmen, dass die im Vergleich zum Verbrenner geringere Reichweite sie in ihrer Mobilität einschränken könnte“, weiß Harald Krüger, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Produktion. Kürzere Ladezeiten hält er deshalb für elementar für die breite Akzeptanz von Elektrofahrzeugen: „Dank der Schnellladetechnologie können wir den Aktionsradius mit Elektrofahrzeugen vergrößern und unseren Kunden die nötige Flexibilität für spontane Unternehmungen bieten.“ Zusätzlich können Schnellladestationen eine interessante Lademöglichkeit für Kunden ohne eigenen Heimladeplatz darstellen.

Auch die Wirtschaftlichkeit der Ladesäulen steht im Mittelpunkt des Projekts. „Es ist nicht ausreichend, dass Schnellladen nur technisch möglich wird. Die dazu benötigten Ladestationen müssen auf langfristige Sicht auch wirtschaftlich betrieben werden können, um die Technologie in die Breite zu tragen“, sagt Prof. Dr. Ulrike Stopka, Professorin für Kommunikationswirtschaft an der TU Dresden.

Das Projekt „DC-Schnelladestation am Olympiapark“ ist eines von rund 50 Projekten im bayerisch-sächsischen Schaufenster „Elektromobilität verbindet“ und wird mit rund 3 Mio.  Euro vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Rahmen der Schaufensterinitiative der Bundesregierung gefördert. Die Bayern Innovativ GmbH und die Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH übernehmen gemeinsam als Projektleitstelle die Koordination des Schaufensters. Die Bundesregierung hat im April 2012 vier Regionen in Deutschland als „Schaufenster Elektromobilität“ ausgewählt und fördert hier auf Beschluss des Deutschen Bundestags die Forschung und Entwicklung von alternativen Antrieben. Insgesamt stellt der Bund für das Schaufensterprogramm Fördermittel in Höhe von 180 Mio. € bereit. In den groß angelegten regionalen Demonstrations- und Pilotvorhaben wird Elektromobilität an der Schnittstelle von Energiesystem, Fahrzeug und Verkehrssystem erprobt.

Weitere Informationen unter

www.schaufenster-elektromobilitaet.org.

 

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Posted by LINEA FUTURA

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